Grundsatzzitate der Deutschen Burschenschaft

Vaterland

* „Die Burschenschaft bekennt sich zum deutschen Vaterland als der geistig-kulturellen Heimat des deutschen Volkes. Unter dem Volk versteht sie die Gemeinschaft, die durch gleiches geschichtliches Schicksal, gleiche Kultur, verwandtes Brauchtum und gleiche Sprache verbunden ist.“ (Artikel 9 der Verfassung der Deutschen Burschenschaft)

* „Die Deutsche Burschenschaft sieht das deutsche Vaterland unabhängig von staatlichen Grenzen.“ (Bonn 1983)

* „Den Deutschen Österreichs fühlen wir uns als Söhne desselben Volks brüderlich verbunden.“ (Landau 1955)

* „Die Deutsche Burschenschaft fordert eine Politik, welche die Rechte und Interessen des gesamten deutschen Volkes wahrt.“ (Berlin 1965)


Volksdeutsche


* „Unter Beachtung staatsrechtlich bindender Verträge fordern wir insbesondere die Durchsetzung der Minderheitenrechte der ethnischen Volksgruppen in Europa.“ (Eisenach 1991)


Nationale Identität

* „Die Deutsche Burschenschaft setzt sich tatkräftig für die Wiedergewinnung und Bewahrung unserer Identität als Deutsche ein.“ (Bonn 1983)

* „Die Deutsche Burschenschaft fordert ihre Mitglieder auf, der Entfremdung im deutschen Volk entgegenzuarbeiten, und unterstützt Bemühungen und Begegnungen, die geignet sind, den Willen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit im deutschen Volke zu stärken.“ (Berlin 1965)

* „Die Deutsche Burschenschaft lehnt die Einführung einer doppelten Staatsbürgerschaft, eine übereilte Verleihung der deutschen Staatsbürgerschaft, sowie eine Aufgabe des Prinzips „ius sanguinis“ ab.“ (Eisenach 1993)

* „Die Deutsche Burschenschaft fordert die Bundesregierung auf, unverzüglich ein Konzept zu entwickeln und zu realisieren, das die Deutschen auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland auch langfristig vor Überfremdung schützt. Es ist dafür sorge zu tragen, dass die Bundesrepublik Deutschland ein deutscher Staat bleibt.“ (Landau 1984)

* „Die Deutsche Burschenschaft fordert die Bundesregierung auf, dem ungewollten Zuzug von Ausländern in die Bundesrepublik Deutschland entgegenzuwirken.“ (Landau 1988)

* „Nach Ansicht der Deutsche Burschenschaft wäre es erforderlich, dass sich die Bundesregierung verstärkt familienpolitischen Aufgaben zuwendet mit dem Ziel, dem Rückgang der deutschen Bevölkerung mit Entschiedenheit entgegenzuwirken.“ (Landau 1988)


Umweltschutz

* „Die Deutsche Burschenschaft betrachtet den Umweltschutz als untrennbar mit dem Vaterlandsbegriff verbunden, da die Natur unverzichtbarer Bestandteil des Vaterlandes ist.“ (Landau 1985)


Europa

* „Mit der Schaffung eines freien und geeinten Europa ist das Geschick des deutschen Volkes untrennbar verbunden. In diesem Sinne erstrebt die Deutsche Burschenschaft ein in politischer und sozialer Gerechtigkeit geordnetes Europa.“ (Berlin 1965)

* „Der Burschentag bekräftigt im Sinne der Grundsätze der Deutsche Burschenschaft sein Eintreten für die Völkerverständigung und die europäische Einheit. Insbesondere bekräftigt er seinen Wunsch nach einer echten und tiefen Freundschaft der europäischen Völker.“ (Bamberg 1974)

* „Die Deutsche Burschenschaft spricht sich gegen jeden europäischen Zusammenschluss aus, der in Richtung europäischen Bundesstaat über ein rein wirtschaftliches Interesse hinausgeht.“ (Eisenach 1992)


Politische Mitwirkung

* „Aus ihrer Zielsetzung heraus ist die Burschenschaft zur politischen Aktion verpflichtet. Sie tritt als politische Aktionsgemeinschaft sowohl in der Hochschulpolitik als auch außerhalb der Hochschule auf.“ (Landau 1968)

* „Die Deutsche Burschenschaft verfolgt keine parteipolitischen Ziele.“ (Landau 1967)


Kritisches Denken

* „In der Erkenntnis ihrer politischen Verantwortung versucht die Burschenschaft, ihre Mitglieder zu kritischem, objektivem politischen Denken und Handeln zu erziehen.“ (Artikel 11 der Verfassung der Deutschen Burschenschaft)

* „In Erkenntnis ihrer Verantwortung erzieht die Deutsche Burschenschaft ihre Mitglieder zu objektivem politischen Denken und macht es ihnen zur Pflicht, für die staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten einzustehen sowie durch Mitarbeit in allen demokratischen und politischen Organisationen und Parteien an der Gestaltung des politischen und öffentlichen Lebens mitzuwirken.“ (Berlin 1965)


Geschichtsbewusstsein

* „Die Deutsche Burschenschaft sieht sich außer Stande, den 8. Mai in Deutschland als Tag der Befreiung zu begehen. Der Tag der Kapitulation ist für die Deutsche Burschenschaft ein Tag der Besinnung, des Gedenkens und der Trauer.“ (Landau 1985)


Militär

* „Die Deutsche Burschenschaft verlangt die Bereitschaft zur Verteidigung des Vaterlandes, deren Infragestellung sie für verantwortungslos hält.“ (Celle 1980)

* „Die Soldaten der Bundeswehr verdienen unser aller Anerkennung, es ist ebenso die traditionsbedingte Repräsentation der Streitkräfte zu akzeptieren.“ (Celle 1980)

* „Die Deutsche Burschenschaft spricht sich für eine klare Abgrenzung der Aufgaben der deutschen Truppen aus. Die Armee dient zur Wahrung der vitalen Interessen des deutschen Volkes. Bei der vertraglichen Einbindung der Armee in internationale bündnisse oder Verträge ist darauf zu achten, dass mögliche internationale Einsätze ebenfalls im Interesse Deutschlands liegen.“ (Eisenach 1992)

* „Sollten vitale deutsche Interessen in einem militärischen Konflikt berührt werden, so ist es unsere Pflicht, dort mitzukämpfen. Ein Herausstehlen aus der Verantwortung wäre unehrenhaft und feige!“ (Eisenach 1992)

* „Die Deutsche Burschenschaft bekennt sich zur allgemeinen Wehrpflicht.“ (Eisenach 1994)

* „Die Deutsche Burschenschaft wendet sich gegen die Rehabilitierung von Deserteuren und Wehrkraftzersetzern und einer Entschädigung für Deserteure und deren Familien.“ (Eisenach 1997)

* „Nach unserer Überzeugung, in der wir uns einig wissen mit der großen Mehrheit der deutschen Bevölkerung, ist es unerträglich, dass das Bundesverfassungsgericht das Recht auf freie Meinungsäußerung höher bewertet als die Würde von Menschen, die als Soldaten bereit sind, für unser Vaterland mit ihrem Leben einzutreten.“ (Eisenach 1996)


Leistungsprinzip

* „Die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft war und ist nur durch Leistung des Einzelnen oder ganzer Gruppen möglich. Die Deutsche Burschenschaft tritt daher im gesamten Bildungswesen für die Förderung der Leistungsbereitschaft und die Beurteilung nach Leistungskriterien ein.“ (Bamberg 1974)

* „Angesichts des fortschreitenden Verfalls der Leistungsbereitschaft, verursacht durch immer stärkerer Einschränkungen der persönlichen Freiheitsräume mittels staatlicher Eingriffe, bekennt sich die Deutsche Burschenschaft nachdrücklich zum Leistungsprinzip als einem wesentlichen Faktor unserer wirtschaftlichen und damit politischen Stärke.“ (Landau 1981)

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