Marburg


Alt-Marburg wie bin ich Dir gut!


Durch Jahrhunderte hindurch nahezu unverändert erhebt sich die Häuserkulisse der Altstadt über dem Lahntal. Diese Altstadt gibt Marburg das charakteristische Aussehen und beeindruckt immer wieder aufs Neue die Besucher. Die Stadt Marburg hat im Jahre 1972 das 750jährige Stadtjubiläum gefeiert, jedoch sind die Burg und die Marktsiedlung viel älter.
Große Bedeutung erhielt Marburg aber erst, als Landgräfin Elisabeth von Thüringen Marburg im Jahre 1228 als Witwensitz wählte. Sie baute ein Hospital, in dem sie sich bei der Pflege von Kranken und Gebrechlichen aufopferte. Sie gilt bis heute als die bedeutenste Persönlichkeit, die je in Marburg wirkte. Im Jahre 1235 wurde sie heilig gesprochen und der Deutsche Orden begann noch im gleichen Jahr, über ihrem Grab die Elisabethkirche zu erbauen, die zu den schönsten gotischen Bauten in Deutschland gehört.

Stadtbild von Marburg

Stadtbild von Marburg

Zwischen 1248 und 1604 war Marburg Residenz der Landgrafen von Hessen. Hier ließ 1248 Sophie von Brabant, die Tochter der Heiligen Elisabeth, sich und ihren dreijährigen Sohn Heinrich von den Marburger Bürgern huldigen und legte damit den Grundstein für das Land Hessen.
1527 in der Zeit der Reformation gründete Landgraf Philipp der Großmütige in Marburg die erste protestantische Universität, die seitdem für die Stadt der wichtigste Wirtschaftsfaktor war und bis heute geblieben ist. Ihr verdankt Marburg seine Bedeutung, die immer dann stieg, wenn berühmte Professoren hier lehrten. Dazu gehörten z.B. der Erfinder der Dampfmaschine, Denis Papin, um 1690, der Jurist Friedrich Karl von Savigny um 1800 oder der Chemiker Robert Bunsen um 1850 und der Mediziner Emil von Behring um 1900.


Unverändert ist nach wie vor die Universität mit über 7.300 Beschäftigten und etwa 19.000 Studenten. Bei einer Einwohnerzahl von etwa 76.900 (ca. 70.300 mit Hauptwohnsitz und ca. 6.650 mit Nebenwohnsitz) bedeutet dies, daß etwa jeder dritte in direkter Beziehung zur Universität steht - Marburg ist eben eine klassische Studentenstadt, mit all ihren Vorteilen.
Da wären zunächst einmal die vielen Kneipen, Bars und Bistros, die sich durch die gesamte Oberstadt ziehen. Nicht umsonst sagt man, Marburg habe eine der höchsten "Kneipendichten" Deutschlands. Und das ist auch nötig: Bei der Fülle an Studenten tobt hier das Leben!

Stadtbild von Marburg

Stadtbild von Marburg

Wer glaubt, Marburg sei ein kleines verschlafenes Nest, der ist gewaltig auf dem Holzweg. Kinos, Disco, Theater, besagte Kneipen, Karaoke-Abende, von der Universität veranstaltete Feste wie das große Sommerfest lassen das Studentenherz höher schlagen. All das gibt Dir die Möglichkeit, viele interessante Menschen kennenzulernen und Dich rundum wohlzufühlen.


Und warum solltest Du in der Anonymität einer Großstadt versinken, wenn Du doch in einer Stadt wohnen kannst, die ihre alten Wurzeln gekonnt mit der Moderne verbindet? Warum in der Frankfurter Innenstadt in einem Betonklotz wohnen, wenn Du von Marburg in kürzester Zeit mit dem Zug dorthin fahren kannst? Lerne Marburg und vor allem uns, die Burschenschaft Rheinfranken kennen, um zu erkennen, wie schön es sich in einer sonnigen Villa am Schloßberg leben läßt.

Stadtbild von Marburg